Songtexte


CD - Kinderschrei.de

 

Wolkentreppe
(Bundrein  11.2003)

Ein Kind auf der Wiese, es liegt da und träumt.
Träumt sich in die Wolke, die so sauber schäumt.
Und während sie träumt,
kommt ihr in den Sinn,
sich leise zu fragen: "Wie komm ich da hin?"
Und sie spinnt weiter, den Faden vom Traum.
Überlegt sich, man müsste `ne Treppe hoch bau' n.
Und mit jeder Stufe, die sie im Traum sie sich baut,
ritzt sie sich mit einer Scherbe in die Haut.

Sie will träumen und spür`n, fühl`n die Welt.
Sie will lachen und machen, was ihr gefällt.
Sie will singen und tanzen und viel mehr.
Denn in Wirklichkeit ist ihr Leben doch ganz schön leer.
Denn in Wirklichkeit ist ihr Leben doch ganz schön leer.

Und sie baut sich im Traum ihre Treppe hinein,
in die Wolke, die sauber ist, kuschelig und rein.
Und nach jeder Stufe, die zur Wolke sie steigt,
zerbricht sie die andere, die nach unten zeigt.
Die Seele kaputt und ein Scherbengesicht.
Das nur noch von ekliger Grausamkeit spricht.
Der Mund ist verschlossen, der Körper so taub.
Ihr Blut schreibt "ich leb noch" auf ihre Haut.

Sie will träumen und spür`n, fühl`n die Welt.
Sie will lachen und machen, was ihr gefällt.
Sie will singen und tanzen und viel mehr.
Denn in Wirklichkeit ist ihr Leben doch ganz schön leer.
Denn in Wirklichkeit ist ihr Leben doch ganz schön leer.

Auf dem Weg nach oben, der Wolke schon nah,
sieht sie so viele Kinder, wie sie noch nie sah.
In der Wolke dann, fühl`n sie Freiheit und Glück.
Und nie wieder woll' n sie auf die Erde zurück.
Die Wunden dort heilen, kein Blut bald mehr klebt.
Denn sie haben die Qualen überlebt.
Heut geh' n sie zusammen, Hand in Hand
und träumen gemeinsam vom Wolkenland.

Sie will träumen und spür`n, fühl`n die Welt.
Sie will lachen und machen, was ihr gefällt.
Sie will singen und tanzen und viel mehr.
Denn in Wirklichkeit ist ihr Leben doch ganz schön leer.
Denn in Wirklichkeit ist ihr Leben doch ganz schön leer.

 
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